Sonntag, 31. August 2008

Gäissemärcht



Gestern war Geissenausstellung in Rothenthurm.
Als einer der Züchter mit seinen Ziegen zum Transporter geht, fragt er mich:
"Chasch eini bruuche??"
"Ja!", sage ich, "gerne!"
... aber er will mir dann doch keine geben...

Freitag, 29. August 2008

Kondolenz


Es wird gestorben. 
Da Oberägeri ein Dorf ist, werden den Hinterbliebenen bei einem Todesfall Trauerkarten geschickt. 
Ich hab einen Dorf internen Auftrag bekommen: meine Mutter, deren Coiffeuse und die Molkereiinhaberin haben mir eine Trauerkartengrossbestellung aufgegeben. Dafür habe ich ein Bild in Holz geschnitten und heute mehrfach gedruckt.

Strassenmusik



In Luzern ist seit Mittwoch Strassenmusikfestival, d.h. Weltmusikfestival: Eine Gruppe aus Peru, eine aus Indien, eine aus Süditalien, aus Spanien, Frankreich, der Schweiz, usw. spielen auf den Plätzen in der der Altstadt. Assurd, Frauen aus Napoli, haben mir am besten gefallen - wie könnte es anders sein!? 

Donnerstag, 28. August 2008

Im Zug



Gut, kann ich nicht Auto fahren. So bin ich gezwungen ständig mit Bus oder Zug unterwegs zu sein, was immer eine Auswahl an Sujets bietet.

Mittwoch, 27. August 2008

Der Briefträger bringt's!



Das hat mich immer neidisch gemacht, wenn ich auf Camilla Engmans Blog gesehen habe, was für tolle Post sie stets von ihren Freundinnen erhält. 
Heute hat der Briefträger mir was gebracht! (1000 Dank dir, G.!!!) 
Das ist der Hit! Ein Tuch mit der Schweizer Karte und wer genau guckt, findet darauf Oberägeri eingezeichnet, wo ich grad zu Hause bin. 

Dienstag, 26. August 2008

Gibt's diese Woche nochmals Badewetter?


1. Nie mit vollem oder ganz leerem Magen schwimmen! - Nach üppigem Essen 2 Stunden warten. Alkohol meiden.
2. Nie überhitzt ins Wasser springen! - Der Körper braucht Anpassungszeit.
3. Nicht in trübe oder unbekannte Gewässer springen! - Unbekanntes kann Gefahren bergen.
4. Kleine Kinder nie unbeaufsichtigt am Wasser lassen! - Sie kennen keine Gefahren.
5. Luftmatratzen und Schwimmhilfen gehören nicht ins tiefe Wasser! - Sie bieten keine Sicherheit.
6. Lange Strecken nie alleine schwimmen! - Auch der besttrainierte Körper kann eine Schwäche erleiden.

Von der Schweizerischen Lebensrettungsgesellschaft gibt es genauso 6 Fluss-, 6 Eis- und 6 Freitauchregeln mit ähnlich wunderbaren Grafiken. 

Montag, 25. August 2008

Leider hatten wir keinen Korb dabei

 Heidelbeeren rechts, links, unten, oben.

Zahlreiche Stauseen im Grimselgebiet



Der Grimselpass verbindet das Berner Oberland mit dem Wallis und ist durch die zahlreichen Stauseen ein wichtiger Stromlieferant: Grimselsee, Oberaarsee, Räterichbodensee, Totensee und Gelmersee (Photo).

Von Oberägeri über den Sustenpass Richtung Grimsel

Trotz schlechtem Wetter fahren wir um 7 Uhr mit dem Auto los: Via Sustenpass geht's zur Gelmerbahn - der steilsten Standseilbahn der Welt - die uns hoch zum Gelmersee bringt. Diesen umwandern wir, obwohl es leicht anfängt zu regnen. Wir benötigen knapp 2 Stunden und wären wesentlich schneller gewesen, hätte es nicht dem Weg entlang so viele Heidelbeeren gegeben, die man unmöglich ignorieren kann. 
Irgendwo sehe ich ein Murmeltier Wache halten.

Sonntag, 24. August 2008

Sonntagsbesuch

Heute war Sonntag und wir hatten Sonntagsbesuch. Mein Vater hat dafür eins der Kaninchen mit Kräutern eingelegt und auf dem Grill knusprig gebraten. Dazu gab's Brokkoli, Kartoffeln und Gurkensalat - alles aus dem eigenen Garten. Wir waren heute somit komplett selbstversorgend - bis auf Wein und Kaffee...

Samstag, 23. August 2008

Freitag, 22. August 2008

Bäckerei/boulangerie in/à Biel/Bienne



In Biel ist alles zweisprachig: Im Bus gibt der Monitor die Haltestellen 10 Sekunden auf Deutsch, 10 Sekunden auf Französisch an. Wenn man ein Ladengeschäft betritt, wird man von der einen Verkäuferin mit "Grüessech!", von der andern mit "Bonjour!" begrüsst. Die Strassennamenschilder werden konsequent in beiden Sprachen geführt und eine Bäckerei ist immer gleichzeitig auch eine boulangerie.

Sonntag, 17. August 2008

Göscheneralp





Den Göscheneralpsee habe ich umrundet. Benötigte dafür etwa 3 Stunden. Wunderbar die Berge, der Dammagletscher, Heidelbeeren, die den Weg säumten und die Ziegen, welche mir am Rucksack knabberten.

Samstag, 16. August 2008

Mein magischer Märchenprinz




Am Abend bin ich bei S. eingeladen (sie hat lecker gekocht!) und bekomme von ihr nachträglich noch mein Geburtstagsgeschenk: einen Märchenprinz! Leider haben wir vor lauter Aufregung vergessen, ein Foto vom Anfangsstadium zu machen. Auf jeden Fall war der Prinz, den man jetzt im Glas sehen kann, zuerst ein grasgrüner Frosch! Nachdem man Wasser eingefüllt hatte, löste sich der Frosch innerhalb 10 Minuten auf und langsam und stetig wächst daraus nun ein wunderhübscher Prinz! 
Im Ernst!

Velotour Sattel-Rothenthurm-Oberägeri



Bin mit dem Velo eine kurze Route gefahren von Oberägeri dem See entlang nach Sattel, Rothenthurm und zurück nach Oberägeri.

Freitag, 15. August 2008

Blau von allen Seiten und in allen Formen



Es hört nicht mehr auf



















































Gestern Nacht hat es angefangen und bisher keine einzige Minute aufgehört. Dauerregen. Das Schiff auf dem Ägerisee fährt trotzdem. Fahrplanmässig...
Der Dorfbach neben unserem Haus hat seine Farbe merklich geändert und steigt stetig an, der See entsprechend genauso. 
Beim Znacht denken wir zurück an vor drei Jahren, als Oberägeri aufgrund des überlaufenden Bachs und Sees vom Rest der Welt abgeschlossen gewesen war.

Donnerstag, 14. August 2008

Hinter dem Haus, vor dem Stall



















































An diesem Baum hängen Äpfel. Genauer: Boskop!
Der beste Kochapfel überhaupt.
Leider steht der Baum zwar hinter unserem Haus, aber er gehört nicht uns. Die auf den Boden gefallenen Früchte sammeln wir manchmal ein. Daraus gibt's Apfelmues.

Hinter dem Haus

Ganz, ganz früher - als ich noch ein kleines Meitli war - gab es in diesem Stall Schweine. Wenn man durch das Fenster geschaut hat, konnte man auf sie runter gucken. Meine Grossmutter hat auf meine Frage nach ihrem Lieblingstier immer geantwortet: "Süü" (=Säue). Ich konnte es schwer nachvollziehen, dass sie nicht Katzen oder Hunde oder Pferde oder den eigenen Kanarienvogel als Lieblingstier bezeichnet hat. Aber meine Grossmuter hatte sich wohl sehr am Grunzen der Tiere erfreut, wenn sie ihnen jeweils die Essensreste durch eben dieses Fenster geworfen hat und zudem gab das Schwein auf dem Teller wesentlich mehr her als der Kanarienvogel.

Sonntag, 10. August 2008

vu Luzärn gäge ...



Um 10.15 h in Bern losgefahren, kurz vor 17 h in Luzern angekommen. 
Meine Freundin, mit der ich mich für den Abend verabredet habe, hat Prosecco getrunken und das Umsteigen verpasst, so dass sie später als angekündigt in Luzern ankommt, was mir die Gelegenheit gibt, mich an den See zu setzen und ein Glacé zu schlecken.

In einem Brunnen


Im Ämmital auf einem Vordach

Die Sonne scheint für alle gleich
so hell und warm, für Arm und Reich.