Freitag, 31. Oktober 2008

Thun und Frutigen


Bei Brienz im Kanton Bern gibt es den Ballenberg. Ein sehr empfehlenswertes Freilichtmuseum
Aus jeder Region der Schweiz hat man typische Bauten gesammelt, wieder aufgebaut und wie anno dazumal eingerichtet. Am meisten faszinieren mich stets die alten Objekte wie Bilder, Bettwäsche, Geschirr, ... o.ä., die original erhalten sind und dafür sorgen, dass die Häuser wirken, als wären sie bewohnt. Der kleine Wandschrank mit den Dosen hängt in einer Drogerie aus dem Berner Mittelland.

Dienstag, 28. Oktober 2008

Zurück: das war's




Dies ein paar Eindrücke aus Sizilien und Süditalien. 

Jeder hat ja so seine Präferenzen, was Reisedestinationen anbelangt. Meine ist ziemlich eindeutig und manchmal weiss ich selber nicht genau, was die Faszination für Italien ausmacht. Ich nehme mir jedoch vor, als nächstes - das dauert jetzt aber wieder eine Weile - woanders hin zu reisen und mich von anderem Land&Leute überraschen zu lassen!

Zurück: Essen 2





Die Italiener (besonders die SizilianerInnen!) verstehen sich ja nicht nur ausgezeichnet aufs Kochen, auch bei den Süssigkeiten kann man ihnen kaum was vormachen. Ich konnte an keinem Pasticceria-Fenster vorbei gehen, ohne mich ausgiebig an der riesigen Auswahl an Biscottis und Süssgebäck satt zu sehen! 
biscotti alla mandorla, alla limone, al pistacchio, ... 
und was auf dem 3. Bild daher getragen wird sind cannoli, eine unbeschreiblich schmackhafte Teigrolle, die mit Ricotta gefüllt wird. Zwei Bissen davon ergeben kalorienmässig eine ganze Mahlzeit - wie das ja so oft ist mit den ganz besonders tollen Leckereien...
Wenn man was Gesundes zu sich nehmen will, kann man sich an eine fico d'India (4. Bild) wagen. Die sind auch gut, nur erfordert das Entfernen der Schale seine Tricks, sonst kann man sicher sein, dass man Tage später noch überall an den Händen ein paar der kleinen, feinen Stacheln rauspieksen muss...

Zurück: Essen 1





Ho mangiato tantissimo e sempre buonissimo!
Selbst aus wenigen, einfachen Zutaten wurden stets wunderbare Köstlichkeiten auf den Tisch gezaubert. Es wäre schade gewesen, nicht alles zu kosten.

Montag, 27. Oktober 2008

Zurück: Leute






Zurück: Orte





Die Sonne musste ich im Süden zurück lassen, eine Menge von glücklicher Augenblicke habe ich mit über die Grenze genommen.
Meine Reise führte von Catania (Sizilien), Alicudi (Liparische Insel), Salerno nach Agropoli. In Napoli machte ich nur kurzen Zwischenstopp: alleine unterwegs auf dem Markt realisierte ich, dass ich fast die einzige Frau war und beschloss ein anderes Mal und in Begleitung in diese Stadt zurück zu kehren. 

Montag, 6. Oktober 2008

Tipp für Schlechtwettertage

Im Samstag-Post ging es um Ideen, wie man aus jeder Wetterlage das Beste machen kann: Dicke Kaninchen auf den Schoss nehmen, Stricken, Kokostee trinken oder Ella Fitzergerald hören waren Lösungsvorschläge. Musik ist ja bekanntlich in vielen Situationen ein Seelenwärmer. Mein aktuelles Lieblingslied, von dem ich bereits in einem anderen Blog geschwärmt habe, will ich hier auf meiner Seite nun auch nochmals erwähnen, in erster Linie deswegen, weil meine Freundin K. mir eine hübsche CD geschickt hat mit 10 mal genau diesem gleichen Song drauf.

Die Farben der Saison





Nach dem Schneebild von gestern, nun einige Eindrücke der letzten Tage, die ich selber aufgenommen und nicht aus der Sonntagszeitung habe. 
Wenn man sich momentan bewusst umschaut, realisiert man, wie unglaublich vielfältig die Farbpalette in der Natur ist. 
Es ist ja auch nicht so - um das klarzustellen - dass ich was gegen den Herbst habe. Bloss war mir dieses Jahr der Sommer EINDEUTIG zu kurz und allgemein mag ich Nasses von Oben nicht, weswegen die Schneeflocken von Vorgestern grosses Entrüsten meinerseits ausgelöst haben.



Auf dem untersten Bild sieht man die weissen Kuppen, vor denen es mir so gegraust hat. 
In Catania (Sizilien), wo ich ab kommendem Donnerstag für eine Weile bin, verspricht mir der Wetterfrosch Temperaturen von 23 - 26 Grad und Mariella und Antonella haben mich wissen lassen, ich solle meinen Bikini einpacken. 
Die Strickmütze muss sich also gedulden, bis ich Ende Okober wieder in die Schweiz zurückkehre - sofern ich das tue...

Sonntag, 5. Oktober 2008

Da war er schon da

Ich vermute, dieser Kuh erging es gestern genau wie mir: Kalte Ohren! Ob sie am Ende des Tages genauso darüber nachgedacht hat wie ich oder eher über den Tannenbaum auf ihrem Kopf oder doch nur, wie am sichersten den einen Schritt an den nächsten zu setzen ohne auszurutschen?!


Übrigens war ich am Freitag noch mit Dirk in Zürich im Kunsthaus (und im Museum für Gestaltung). Saul Steinberg wird gezeigt. Ich fand die Ausstellung spannend, doch wirklich gefallen haben mir die Arbeiten nicht: sie sind mir zu karikaturistisch. 

Samstag, 4. Oktober 2008

Samstag


Heute
  • habe ich von meiner Krankenkasse einen Blumenstrauss und 100.- überreicht bekommen, als Dankeschön, dass ich die letzten Jahre immer gesund war
  • habe ich kein Frühstück gegessen, stattdessen reichlich Mittagessen: "Hafechabis", eine Spezialität, zu der uns meine Tante eingeladen hat
  • hatte ich 2 Stück Engadiner Nusstorte auf meinem Teller und jetzt im Magen 
  • bin ich zu Fuss von Rothenthurm nach Oberägeri gelaufen (1.5 Std.)
  • habe ich Schnee gesehen und kalte Ohren bekommen
  • habe ich den Namen "Mia" und "Loana" je in ein Frotteetuch gestickt
Alles in Allem war's heute ein fauler Tag.

Freitag, 3. Oktober 2008

Geraden





Gestern und heute in Biel / Bern / Zürich. 

Wer auch immer



Der gestrige Tag war für mich sehr richtungsweisend:
  1. Ich habe mich in Biel in meinem zukünftigen Atelier mit meinen zukünftigen Ateliermitmietern getroffen. Es ging darum, ob ich den frei gewordenen Platz in diesem Atelier innehaben darf. Und: ICH DARF! Und: ICH FREUE MICH SEHR! 
  2. In Nidau (bei Biel) habe ich bei einem jungen Wohnungsbesitzer vorgesprochen. Es ging darum, ob ich ab November vorübergehend bei ihm wohnen darf, bis ich eine eigene Wohnung gefunden habe. Auch das hat geklappt. Die Wohnung ist sehr hübsch, der Garten noch viel mehr, der Preis unschlagbar. So kann ich, sobald ich von meiner Reise Ende Monat zurück komme, meine 7 Sachen packen, nach Nidau ziehen und von dort aus jeweils in 8 Minuten zu meinem zukünftigen Atelierplatz fahren und als Freelancerin anfangen.
Also ab November gibt's für mich: eine neue Stadt, einen neuen Arbeitsplatz, neues Wohnen!

Zudem haben D. und ich M. und A. in ihrer vor kurzem in Biel neu bezogenen Wohnung besucht, mit ihnen Kaffee getrunken, Neuigkeiten ausgetauscht, Altes wieder neu besprochen, von M. gebackenen, leckeren Bananen-Nuss-Kuchen genossen, eine merkwürdige Frucht gekostet, die ausgesehen hat wie ein Kugelfisch und geschmeckt hat wie eine Salatgurke, versucht Lösungen für die Hängung des Wand füllenden Bücherregals zu finden,  ...

Mittwoch, 1. Oktober 2008

nach Luzern




Ich musste gestern in Luzern ein paar Sachen erledigen. Als ich an einer Hausecke stand und eine Weile auf jemanden warten musste, stand plötzlich ein junger Mann vor mir, nahm meine Hand, gab mir einen Handkuss, sagte: "Ich ha di gärn" und lief weiter. Ich hab auf alle Seiten geschielt, ob irgendwo die "Versteckte Kamera" zu sehen ist - war sie aber nicht!


Heute bringe ich endlich die Einladungskarten zur Post, die ich für eine Bekannte getalten durfte.